Die Mediathek bleibt vom 22. bis 23.11. wegen einer Veranstaltung geschlossen!

Digitalisierungprojekt Tanzfabrik Berlin

In Kooperation von Tanzfabrik Berlin, Archiv Darstellende Kunst der Akademie der Künste Berlin arbeitet unter Koordination des mime centrum Berlin/Internationales Theaterinstitut Zentrum Deutschland (MCB/ITI) seit Anfang 2017 ein Team von Mitarbeiter*innen des MCB/ITI gemeinsam mit Studierenden und Lehrenden der Tanzwissenschaft der FU Berlin daran, audiovisuelle Dokumente aus den ersten 10 Jahren der Tanzfabrik zu digitalisieren.

Die Gründungs-, Entwicklungs- und Wirkungsgeschichte der 1978 im westlichen Teil Berlins gegründeten und bis heute künstlerisch und pädagogisch wirksamen „Tanzfabrik Berlin“ stellt eine der aussergewöhnlichsten Erscheinungen der jüngeren Berliner Kunst-, Stadt- und Gesellschaftsentwicklung dar. Die Schnittstellen von deutschem Ausdruckstanz und Modern Dance als zwei Quellen der Entstehung der Tanzzfabrik sind in diesem Kontext bislang wenig bekannt und so gut wie gar nicht erforscht. Das betrifft auch die Fragen nach den Einflüssen, welche die Tanzfabrik Berlin auf die Herausbildung modernen Tanzes und moderner Tanzausbildung im Berlin der 70er Jahre sowie in Deutschland insgesamt ausgeübt hat. Die Erschließung, Digitalisierung und Veröffentlichung von audiovisuellen Dokumenten (Videos) der frühen Tanzfabrik Berlin könnte hierfür einen neuen, weiterwirkenden Impuls setzen.

Ziel des – von digiS, dem Digitalisierungsprogramm des Landes Berlin geförderten – Projekts ist es, Videodokumente aus denr frühen Jahre der Tanzfabrik Berlin zu identifizieren, zu analysieren und in ihrem Kontext zu erschließen, um sie dann, inhaltlich ‚angereichert’, online zu präsentieren. Die frühen Arbeiten werden damit zum ersten Mal für Tanzinteressierte und -forscher*innen online und überregional kostenfrei zur Verfügung stehen.

Informationen zum Workshop "Bewegung im Bild. Audiovisuelle Dokumente als Objekte des Kulturellen Erbes", der am 23.11. um 14 Uhr im Mime Centrum Berlin stattfindet, gibt es hier.

Anmeldungen zum Workshop senden Sie gern an Christine Henniger